Ein für uns angenehmer Geruch eines Lebensmittels löst in unserem Körper eine verstärkte Magensäure- und Speichelproduktion aus. Unangenehme Gerüche hingegen warnen uns, dass wir es mit einem verdorbenen Lebensmittel zu tun haben.

Gerüche, Aromen und Düfte haben starke Auswirkungen auf unser psychisches und physisches Wohlbefinden und unsere Gefühle.


olii Auf psychischer Ebene
  Auf körperlicher Ebene














Die ätherischen Öle wirken gleichzeitig auf Körper, Geist und Seele und tragen daher zur Erzielung ganzheitlichen Wohlbefindens bei.
 

Über den Geruchsnerv und die Botschaften, die die ätherischen Öle über das limbische System aussenden, können sie genauso wie unsere Gemütszustände und Gefühle einige Körperfunktionen wie Temperaturregelung, Schlaf, Atmung und Blutdruck beeinflussen.
Die größte Wirkung entfaltet sich, wenn das ätherische Öl über geeignete Trägerstoffe (Basisöle, Emulgatoren, Badezusätze, Honig, ...) aufgenommen wird, da seine Wirkungsweise so am besten zum Tragen kommt.
So können die ätherischen Öle außer über den Geruchskanal (Beduftung der Umgebung, Inhalierungen) auch über die Haut (Massagen, Bäder), die Schleimhäute (spezifische Anwendungen) oder, allerdings nur unter Betreuung durch einen erfahrenen Therapeuten, durch orale Einnahme oder in kleinster Dosis als Aroma für Lebensmittel (s. nachfolgender Abschnitt über die Verwendungen) in unseren Körper eindringen.
Die ätherischen Öle haben gleichzeitig verschiedene Wirkstoffe, sog. Komponenten oder flüchtige Moleküle, die zu unterschiedlichen „chemischen Gruppen“ wie Ketonen, Monoterpenolen, Phenolen, Estern, etc... gehören. Jede dieser Gruppen hat bestimmte Auswirkungen auf Geruch und Gesundheit (diese Unterteilung finden wir in der Literatur).